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150 Jahre Konkordia Menzingen e.V. / Festrede

 

Festrede, anlässlich des Jubelkonzertes zum 150 jährigen Geburtstag des
"Gesangverein Konkordia Menzingen e.V." am 16.05.2015


Lassen  Sie sich von mir auf eine kleine Zeitreise einladen.

Wir gehen zurück ins Jahr 1865.

Friedrich Oes,  Unterlehrer des Hauptlehrers Edmund Gisin verdiente zur damaligen Zeit 150 Gulden. Davon musste er 90 Gulden für Kost und Logis an den Hauptlehrer abgeben. Um sein Einkommen aufzustocken hatten seine Freunde die Idee einen Gesangverein zu gründen und ihn als Dirigenten zu beauftragen.

40 Männer waren Gründungsmitglieder. Schauen wir uns die Liste an, stellen wir fest, dass  diese Familiennamen auch heute noch in Menzingen zu finden sind, und dass sehr viele noch in enger Verbindung mit dem Verein stehen.

Gerne zähle ich Ihnen einige auf: Neudeck, Hoffmann, Bratzler, Bahm, Wöhrle, Vogel, …….

Die Proben fanden in einer der zahlreich vorhandenen Gasthäuser statt.

Stellen wir uns vor wir könnten in eine Zeitmaschine einsteigen. Sie als Zuschauer und wir vom Chor als Akteure. Wir begeben uns in den Proberaum 1865 im Gasthaus zum Ochsen. Die Männer der Gründerzeit sitzen schon bereit.

Wir kämen dazu. Als erstes kommt der Wolfgang herein. Er kommt nur um zu sagen, dass er heute nicht mitsingen kann, da er gleich wieder nach Hause muss, die Enkelkinder sind krank und er muss auf sie aufpassen. Danach kommt Elli. Mit dem Handy am Ohr setzt sie sich auf einen Stuhl, um dann gleich auch noch einige Whatsapp zu schreiben.

Der Reiner kommt ganz außer Atem, da er bis jetzt im Stau stand und es grad noch so pünktlich zur Probe  geschafft hat. Danach kommen alle Frauen vom Alt und Sopran. Inmitten unsere Dirigentin, die erst einmal für Ruhe sorgen muss, denn alle unterhalten sich aufgeregt.

Spätestens jetzt hätte es einige der Gründungsmitglieder umgehauen.

Eine Dirigentin, Frauen, die singen, Männer, die Babysitten. Ein Stau, mit dieser Aussage könnten sie sicher nichts anfangen, denn das Auto war noch nicht erfunden.

Natürlich ist alles etwas überspitz dargestellt, aber es soll uns bewusst machen, wie sich die Zeit verändert hat.

Und doch war auch damals einiges wie heute. Es gab Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft für den Verein einsetzten.

Vergleichen wir die vergangenen 150 Jahre des Vereins mit einer Perlenkette, dann sind wir heute nur eine kleine Perle in der ganzen Kette, aber sie ist wichtig, genauso wichtig wie die Perlen der vergangenen Jahre. Jede einzelne ist wichtig, damit die Kette nicht reißt und aus einander fällt. Jede Generation trug und trägt ihren Teil dazu bei.

Alle, die sich in all den 150 Jahren irgendwie für den Verein eingebracht haben, haben alles richtig gemacht. Sonst würden wir heute nicht dieses Jubiläum feiern. Sicherlich gab es gute und weniger gute Jahre, aber es ging immer voran.

Ich sage es in den Worten von Herbert Grönemeyer. Stillstand ist der Tod, geh voran bleibt alles anders.

Ein Chor wird es immer bleiben, nur wird eben mit der Zeit immer alles ein bisschen anders. Wichtig ist es voran zu blicken und die Zeichen der Zeit wahrzunehmen.

Diese Zeichen der Zeit hat die Konkordia Menzingen erkannt und vor 10Jahren den jungen Chor Salto Vocale gegründet und somit eine weitere Perle in die Lebenskette des Vereins eingefügt.

Mögen noch viele bunte Perlen in vielfältiger Form folgen. Und jede darf ihre eigene Form und Farbe ausstrahlen.

 

Quelle: 1. Vorsitzende / Dagmar Heckert

 

 

10 Jahre Salto Vocale Menzingen

Geburtstagsfeier im Foyer der Mehrzweckhalle Menzingen.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die am vergangenen Sonntag, 16.11.2014 gemeinsam mit uns unser 10 jähriges Jubiläum gefeiert haben. Es war ein rundum gelungenes Fest.

Begleitet von einigen Stücken unseres Repertoires konnten unsere Gäste bei Kaffee, Kuchen und Geselligkeit einen gemütlichen Sonntagnachmittag genießen. Wann hat man schon so eine große Kuchenauswahl?  

Ihr Besuch war für uns eine Wertschätzung dessen, was wir in den letzten 10 Jahren auf den Weg gebracht haben.

Vielen Dank.

Ihr Salto Vocale

 

 

Das war die Challenge Kraichgau 2014!

Eigentlich geht alles viel zu schnell vorbei. Doch auf die Geschwindigkeit kommt es den Triathleten an. Am Ende zählt jede Sekunde.

Wir an der Strecke geben unser Bestes, damit alle gut am Ziel ankommen. „Helfende Hände mit Herz“ ermöglichen es jedes Jahr aufs Neue. In Menzingen hat sich inzwischen eine treue Helfer- Truppe gebildet. Ein eingespieltes Team, das tatkräftig aber auch mit Spaß und Freude ganz tolle Arbeit leistet. Der Salto Vocale sagt euch allen DANKE!

 

Gut versorgt überwinden die Sportler  die letzten 30 km von Menzingen nach Bad Schönborn auf die Laufstrecke.

 

Und wir sorgen auf der Festwiese dafür, dass ihnen Kraichtal unvergesslich in Erinnerung bleibt. Hier ist Party an der Strecke. Nicht nur die Top Athleten, auch die Lokalmatadore und die Gäste im Kraichgauer Hügelland, werden mit großem Jubel empfangen.

Heiß ging es zur Mittagszeit in der Küche beim Salto Vocale zu. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die Besucher bei uns ebenfalls gut versorgt werden. Selbst ein Triathlet griff lieber zur „Heißen „ als zu Gel oder Banane. So schreibt der Kraichgau Triathlon jedes Jahr neu seine Geschichten, und wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.